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Einführung / Kapitel 3

Inselwälder

Etwa ein Drittel der Wälder Tokios liegt auf den Izu- und Ogasawara-Inseln. Die Inseln umfassen rund 26.000 Hektar Wald, überwiegend Naturwald.[1] Ihre Wälder haben eine völlig andere Geschichte als Tama, das von Pflanzungen aus Zeder und Hinoki geprägt ist.

25,698ha
Waldfläche der Inseln[1]
77%
Naturwaldanteil am Privatwald
(14.755 / 19.172 ha)[1]
6,526ha
Staatswald auf den Inseln[1]
KategorieTamaInseln
Privat, Pflanzwald30,7083,274
Privat, Naturwald20,31814,755
Privat, unbestockt u. a.6591,143
Staatswald1,1826,526
Gesamt52,86725,698

Einheit: ha. Quelle: Präfekturregierung Tokio, Plan zur Förderung der Waldentwicklung, Tabelle 1-1[1]. Anteile aus der Tabelle berechnet.

Izu-Inseln: Wälder aus Pasania und Machilus

Die Wälder von Mikurajima werden von Castanopsis (Sudajii) und Machilus (Tabunoki) beherrscht. Es gibt viele Riesenbäume, und der Wald bewahrt einen nahezu urwaldartigen Charakter. In Gipfelnähe geht er in windgepeitschtes Grasland über.[2] Die Insel ist für Buchsbaum und Maulbeere als Waldprodukte bekannt.[3]

Auf Miyakejima lässt sich die Reihenfolge beobachten, in der der Wald nach einem Ausbruch zurückkehrt: nackter Boden, vulkanisches Grasland, Gebüsch, gemischter sommer- und immergrüner Wald und schließlich Castanopsis-Wald.[2] Auf Niijima und Shikinejima gibt es Sekundärwälder aus Castanopsis und Machilus sowie küstennahe Schwarzkiefernwälder.[2]

Ogasawara: Wälder, die sich noch entwickeln

Die Ogasawara-Inseln wurden 2011 als Weltnaturerbe eingetragen. Rund 70 % ihrer Baumarten sind endemisch.[4] Mit der Eintragung wurde anerkannt, dass sich ihre endemischen Arten noch in Evolution befinden.[5]

Von der Gesamtfläche der Inseln von 10.688 ha entfallen 6.620 ha, rund 62 %, auf Staatswald. 2007 wurden davon 5.579 ha als Waldökosystem-Reservat ausgewiesen.[5] Unterdessen breiten sich vom Menschen eingeführte invasive Bäume wie Bischofia (Akagi) und Kasuarine aus, und ihre Beseitigung dauert an.[5]

It is not only forests that are being lost, but also the creatures that depend on them. The Ogasawara Blue, a butterfly found only in the Ogasawara Islands, has not been confirmed in the wild since a 2018 survey. Tokyo's Tama Zoological Park began ex-situ conservation breeding in 2005, with some individuals also kept at Shinjuku Gyoen, but the last captive individual died on August 25, 2020.[6]

A sign titled "Efforts by Tama Zoological Park" standing in a greenhouse, with photos of the Ogasawara Blue
A Tama Zoological Park sign introducing its conservation breeding of the Ogasawara Blue. Photographed by the author on September 22, 2020, about a month after the last individual died.

Wie invasive Bäume beseitigt werden

Das Regionale Forstamt Kanto wendet je nach Art unterschiedliche Methoden an.[7]

BaumartenMethodeVorgehen
Kasuarine u. a.FällenGroße Bäume umschneiden[7]
Bischofia (Akagi)RingelnRinde abschälen und den Baum stehend absterben lassen[7]
Weißkopfmimose (Ginnemu)AusreißenMitsamt den Wurzeln herausziehen[7]

Im HJ 2009 wurden in Sekimon und Kuwanokiyama auf Hahajima und andernorts rund 11 Hektar Bischofia beseitigt sowie rund 8 Hektar Kasuarinen und andere Bäume auf Anijima.[7] Auch örtliche Gruppen beteiligen sich an der Beseitigung und an Kontrollgängen.[7] Was mit dem entfernten Holz geschieht, geht aus den Quellen nicht hervor.

Quellen

  1. 東京都「森づくり推進プラン」表1-1(原典:令和2年版 東京の森林・林業) PDF
  2. 環境省 富士箱根伊豆国立公園 指定書等資料 PDF
  3. 東京都 東京宝島 御蔵島レポート PDF
  4. 環境省 小笠原諸島 世界自然遺産資料 PDF
  5. 林野庁関東森林管理局 広報資料(小笠原の国有林) PDF
  6. 東京都 報道発表資料「オガサワラシジミに関する主要なできごと・取組」(2020年8月27日) PDF
  7. 林野庁関東森林管理局 東京事務所「森林生態系の保全」 Link
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