Einleitung / Kapitel 8
Grüne Wahrzeichen
Tokios grüne Wahrzeichen haben alle eine unterschiedliche Entstehungsgeschichte: ein ehemaliges Daimyo-Anwesen der Edo-Zeit, ehemaliges Militärgelände, ein ehemaliges Rückhaltebecken für den Hochwasserschutz. Wer beim Betrachten der Bäume die Geschichte des Ortes kennt, versteht, warum gerade diese Bäume dort stehen.
Dieses Kapitel hat drei Teile: bekannte Wälder und Gärten, Grün in den Straßen sowie Bäume der Erinnerung und der Zeremonien.
Bekannte Wälder und Gärten
Übersicht
| Ort | Fläche | Frühere Nutzung des Geländes | Sehenswerte Bäume |
|---|---|---|---|
| Takao-san (Berg Takao) Hachioji; Staatswald | — | Nach dem Krieg Staatswald; seit 1967 Quasi-Nationalpark Meiji no Mori Takao[1] | Buche, Japanische Buche (Inubuna) und Tanne am Nordhang; immergrüne Eichen und Castanopsis (Sudajii) am Südhang. Rund 1.600 Pflanzenarten[1] |
| Shinjuku Gyoen Shinjuku/Shibuya; Nationalgarten | Etwa 58,3 ha[2] | Anwesen der Familie Naito (Domäne Takato) → ab 1872 (Meiji 5) Versuchsanstalt Naito-Shinjuku → ab 1949 Nationalgarten[3] | Über 10.000 Bäume[2]; riesige Tulpenbäume und Ahornblättrige Platanen[3] |
| Yoyogi-Park Shibuya; Park der Präfektur Tokio | Etwa 54 ha[4] | Exerzierplatz des Heeres → Einrichtung der US-Streitkräfte → Olympisches Dorf 1964 → Eröffnung 1967[5] | Angelegter Wald aus rund 100.000 Bäumen, etwa 1.000 Zelkoven, Ginkgo-Allee mit 260 Bäumen[5] |
| Mizumoto-Park Katsushika; Park der Präfektur Tokio | Etwa 92 ha[6] | Ufer des Rückhaltebeckens „Kogo-tame“, 1729 (Kyoho 14) zum Hochwasserschutz angelegt[6] | Wald aus 1.800 Urweltmammutbäumen, 1,2 km lange Pappelallee, Erlen am Ufer[6] |
| Hama-Rikyu-Garten Chuo; Garten der Präfektur Tokio | Etwa 25 ha[7] | Falknereigelände der Shogune → Strandresidenz der Domäne Kofu → Shogunatsvilla „Hama Goten“ → kaiserlicher Nebenpalast → seit 1946 öffentlich[7] | Die „300-jährige Kiefer“, gepflanzt zur Zeit des sechsten Shoguns Ienobu[7] |
| Rinshi-no-Mori-Park Shinagawa/Meguro; Park der Präfektur Tokio | Etwa 12 ha[8] | Ab 1900 (Meiji 33) Versuchsbaumschule Meguro → Forstliche Versuchsanstalt → 1978 Umzug nach Tsukuba → 1989 Parkeröffnung[8][9] | Bäume über 100 Jahre alt; eine 35,5 m hohe Pappel, eine Zelkove mit 3,82 m Stammumfang[8] |
| Naturkundliches Lehrgelände (Institute for Nature Study) Shirokanedai, Minato (nahe Bahnhof Meguro) | — | Mittelalterlicher Sitz eines Lokalfürsten → Nebenresidenz der Matsudaira (Domäne Takamatsu) → Pulvermagazin → kaiserliche Domäne Shirokane → ab 1949 Naturdenkmal und historische Stätte[10] | Wald aus immergrünen Bäumen wie Castanopsis, Eichen und Kiefern, gemischt mit Laubbäumen; die „Kiefer der Geschichten“[10] |
| Komabano-Park Meguro | Etwa 3,9 ha[11] | Landwirtschaftsschule Komaba der Meiji-Zeit → Landwirtschaftliche Fakultät der Pädagogischen Universität Tokio → Eröffnung 1986[11] | Getrennte Pflanzungen: Wald des Nordens, Wälder von Kanto und Kansai, Wald des Südens; 19 Kirschsorten[11] |
| Inokashira-Park Musashino und Mitaka, Park der Präfektur Tokio | Etwa 42,8 ha[12] | Wasserquelle für Edo → in der Meiji-Zeit kaiserlicher Forst → 1913 der Stadt Tokio geschenkt → 1917 eröffnet[12] | Etwa 20.000 Bäume[12]. Der in der frühen Meiji-Zeit gepflanzte Sugi-Wald wurde im Krieg gefällt; nach dem Krieg Kirschbäume[13] |
| Shinjuku-Chuo-Park Shinjuku, Bezirkspark | etwa 8,8 ha[14] | Gelände des Wasserwerks Yodobashi → 1968 als Teil des Plans für das Nebenzentrum Shinjuku eröffnet → 1975 an den Bezirk übergeben[14][15] | Takato-Kohigan-Kirsche[15], Biotop[14] |
| Kirschbaumallee am Meguro-Fluss Meguro und weitere Bezirke | Etwa 3,8 km | Allee entlang des Flusses[16] | Rund 800 Somei-Yoshino-Kirschen[16] |
| Vorgarten des Parlaments Chiyoda | — | Vorgarten des Parlamentsgebäudes (National Diet Building)[17] | Die Präfekturbäume aller Präfekturen; ein großer Ginkgo, älter als das Parlamentsgebäude[17] |
Karte
Lage der Grünflächen in den 23 Bezirken. Die Gemeindegrenzen beruhen auf der National Land Numerical Information (Verwaltungsgrenzen, Ministerium für Land, Infrastruktur, Verkehr und Tourismus); Flussläufe sind vereinfacht. Der Takao-san liegt etwa 40 km weiter westlich und ist daher auf der Karte der Startseite eingezeichnet (Nummer 5).
Takao-san: wo zwei Wälder aufeinandertreffen
Am Takao-san begegnen sich die Wälder der kühlgemäßigten und der warmgemäßigten Zone. An den Nordhängen mischen sich sommergrüne Laubbäume wie Buche, Japanische Buche (Inubuna) und Ahornarten mit Tanne und Japanischer Rotkiefer. An den Südhängen wachsen immergrüne Laubbäume wie immergrüne Eichen, Castanopsis (Sudajii) und Wildkamelie zusammen mit Tannen.[1] Von den rund 4.700 Pflanzenarten Japans sollen etwa 1.600 am Takao-san vorkommen. Nach dem Krieg wurde der Berg als Staatswald verwaltet und 1967 zum Quasi-Nationalpark Meiji no Mori Takao erklärt. Jährlich besteigen ihn über drei Millionen Menschen.[1] Der Bahnhof Takaosanguchi am Fuß des Berges wird in Kapitel 5 vorgestellt, der geschützte Tannenwald in Kapitel 2.
Shinjuku Gyoen: vom Anwesen zur Versuchsanstalt und zum Park
In der Edo-Zeit war das Gelände Teil des Anwesens der Familie Naito, Herren der Domäne Takato in Shinshu. 1872 (Meiji 5) wurde es zur „Versuchsanstalt Naito-Shinjuku“ des Innenministeriums, in der Nutzpflanzen und Zierpflanzen versuchsweise angebaut wurden. 1949 (Showa 24) wurde es als Nationalgarten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.[3] Die Fläche beträgt etwa 58,3 Hektar, und es gibt über 10.000 Bäume.[2]
| Riesenbaum | Umfang | Höhe | Alter |
|---|---|---|---|
| Ahornblättrige Platane | 6.30 m | 26 m | Über 120 Jahre |
| Tulpenbaum (Symbolbaum) | 4.91 m | 35 m | Über 120 Jahre |
| Japanische Ulme | 3.83 m | 22 m | Über 120 Jahre |
| Echte Sumpfzypresse | 3.37 m | 25 m | Über 120 Jahre |
| Yulan-Magnolie | 2.38 m | 14 m | Über 150 Jahre (ein berühmter Baum seit der Edo-Zeit) |
Quelle: Umweltministerium, Datenbank der Riesenbäume und Riesenbaumwälder, Beobachtungsrouten-Führer „Shinjuku Gyoen“[3]
Tulpenbaum, Ahornblättrige Platane und Sumpfzypresse stammen alle aus dem Ausland. Man kann darin lesen, dass die Geschichte als Versuchsanstalt, in der ausländische Pflanzen gezogen wurden, in der heutigen Zusammensetzung der Riesenbäume fortlebt.
Beside the pond of the Japanese garden stands the Former Goryotei pavilion, known as the "Taiwan Pavilion." Built in 1927, it is a single-story timber building in the Minnan style of southern China, and is a Tokyo Metropolitan selected historic building.[18]



Yoyogi-Park: ein Wald, der aus Militärgelände entstand
Vor dem Krieg war das Gelände ein Übungsplatz des Heeres, nach dem Krieg eine Einrichtung der US-Streitkräfte und bei den Olympischen Spielen 1964 in Tokio das Olympische Dorf. Der Park wurde am 20. Oktober 1967 eröffnet.[4][5] Er ist ein angelegter Wald aus rund 100.000 Bäumen, darunter etwa 1.000 Zelkoven (Allee und Parkinneres zusammen), etwa 700 Kirschbäume und eine Ginkgo-Allee mit 260 Bäumen.[5] Zusammen mit dem benachbarten Wald des Meiji Jingu (Kapitel 5, Kapitel 4) bildet er eine zusammenhängende Grünfläche.
Visiting in winter, the author found the pines fitted with yukitsuri snow supports and komomaki straw wraps, while the deciduous trees had shed their leaves and the setting sun shone through their branches.



Mizumoto-Park: Tokios einzige Wasserlandschaft
Der etwa 92 Hektar große Park im Bezirk Katsushika gilt als einziger Ort in Tokio mit einer Suigo-Wasserlandschaft.[6] Er wurde entlang des Rückhaltebeckens „Kogo-tame“ angelegt. Das Kogo-tame ist ein künstliches Becken, das 1729 (Kyoho 14) zum Hochwasserschutz gebaut wurde; weil es die umliegenden Dörfer mit Wasser versorgte, erhielt die Gegend den Namen „Mizumoto“ (Ursprung des Wassers).[6]
Die sehenswerten Bäume stehen am Wasser: ein Wald aus 1.800 Urweltmammutbäumen, eine 1,2 km lange Pappelallee und Erlen, die auf nassem Boden gut gedeihen.[6]
Hama-Rikyu-Garten: der Garten der Shogune, gespeist vom Meer
Die Geschichte beginnt 1654 mit einem Falknereigelände der Shogune. Matsudaira Tsunashige, Herr der Domäne Kofu, gewann Land aus dem Meer und errichtete darauf eine Villa, die „Kofu-Strandresidenz“. Als sein Sohn Tsunatoyo als Ienobu sechster Shogun wurde, wurde sie zur Shogunatsvilla „Hama Goten“. Die nachfolgenden Shogune gestalteten sie weiter um, und unter dem elften Shogun Ienari erhielt sie weitgehend ihre heutige Form. Ab der Meiji-Zeit war sie ein kaiserlicher Nebenpalast; im November 1945 wurde sie der Stadt Tokio übereignet und ist seit April 1946 öffentlich zugänglich. Die Fläche beträgt etwa 25 Hektar; 1952 wurde der Garten als Besondere Landschaftliche Schönheit und Besondere Historische Stätte ausgewiesen.[7]
Herzstück des Gartens ist der „Shioiri-Teich“, in den Meerwasser geleitet wird, sodass sich das Bild mit Ebbe und Flut verändert. Bis heute werden die Schleusentore entsprechend dem Wasserstand der Bucht von Tokio geöffnet und geschlossen. Die „300-jährige Kiefer“ nahe dem Eingang soll gepflanzt worden sein, um Ienobus große Umgestaltung des Hama Goten zu würdigen.[7] Auf aufgeschüttetem Land (Kapitel 6) steht also eine Kiefer, die seit 300 Jahren lebt.

Rinshi-no-Mori-Park: ein Wald, der einst eine forstliche Versuchsanstalt war
Der etwa 12 Hektar große Park erstreckt sich über die Bezirke Shinagawa und Meguro. Er wurde 1900 (Meiji 33) als „Versuchsbaumschule Meguro“ gegründet und später zur staatlichen Forstlichen Versuchsanstalt (dem heutigen Forschungsinstitut für Forst und Forstprodukte). Nachdem die Anstalt 1978 (Showa 53) nach Tsukuba umgezogen war, wurde das Gelände zum Park umgestaltet und 1989 (Heisei 1) eröffnet.[8][9]
Die zur Zeit der Versuchsanstalt gepflanzten Bäume sind zu stattlichen Exemplaren herangewachsen. Viele sind über 100 Jahre alt, darunter eine Zelkove mit 3,82 m Stammumfang, eine 35,5 m hohe Pappel und seltene Bäume wie die vom Aussterben bedrohte Hanagagashi-Eiche.[8] Hier kann man durch die „Geschichte der Forstwirtschaft selbst“ in Tokio spazieren.
Zwei Wälder nahe dem Bahnhof Meguro
Das Naturkundliche Lehrgelände (Shirokanedai, Minato) liegt etwa sieben Gehminuten vom Bahnhof Meguro entfernt. Im Mittelalter stand hier der Sitz eines Lokalfürsten, in der Edo-Zeit eine Nebenresidenz der Familie Matsudaira der Domäne Takamatsu, in der Meiji-Zeit ein Pulvermagazin von Heer und Marine und ab der Taisho-Zeit die kaiserliche Domäne Shirokane. Weil das Gelände lange kaum betreten wurde, blieb die Natur erhalten; 1949 (Showa 24) wurde es als Naturdenkmal und historische Stätte ausgewiesen und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Es ist ein Wald, in dem sich immergrüne Bäume wie Castanopsis, Eichen und Kiefern mit Laubbäumen mischen; erhalten sind auch die „Kiefer der Geschichten“ und der Kürbisteich aus der Takamatsu-Zeit sowie die Erdwälle, die der Lokalfürst einst aufschüttete.[10]
Der Komabano-Park (Komaba, Meguro) liegt auf dem Gelände der Landwirtschaftsschule Komaba, die in der Meiji-Zeit zur Modernisierung der Landwirtschaft gegründet wurde. Das Versuchsreisfeld, auf dem der 1881 nach Japan gekommene deutsche Lehrer Oskar Kellner Böden und Dünger erforschte, ist als „Kellner-Reisfeld“ erhalten, und Schülerinnen und Schüler aus der Nähe bauen dort bis heute Reis an. Nachdem die Landwirtschaftliche Fakultät der Pädagogischen Universität Tokio 1978 nach Tsukuba umgezogen war, wurde das Gelände 1986 als etwa 3,9 Hektar großer Park eröffnet. Im Park sind ein Wald des Nordens, Niederwälder (Zoki-bayashi) von Kanto und Kansai und ein Wald des Südens getrennt angepflanzt.[11]
Sowohl der Rinshi-no-Mori-Park als auch der Komabano-Park sind Grünflächen, die auf Geländen entstanden, die staatliche Forschungs- und Bildungseinrichtungen beim Umzug nach Tsukuba hinterließen.
Inokashira-Park: vom Sugi-Quellschutzwald zum Kirschblütenpark
Der Inokashira-Teich war seit der Edo-Zeit als landschaftlich reizvoller Ort und als Wasserquelle für Edo bekannt und wurde in Utagawa Hiroshiges Hundert berühmte Ansichten von Edo dargestellt. In der Meiji-Zeit wurde er kaiserlicher Forst, 1913 wurde er der Stadt Tokio geschenkt. Am 1. Mai 1917 wurde er als erster kaiserlich geschenkter Park (Onshi-Park) und erster Vorortpark Japans eröffnet. Heute umfasst der Park etwa 42,8 Hektar und zählt etwa 20.000 Bäume.[12]
Vor dem Krieg war der Teich von einem dichten Quellschutzwald (einem Wald, der Wasser speichert) aus Sugi umgeben, den die Präfektur Tokio in der frühen Meiji-Zeit gepflanzt hatte. Während des Krieges wurden jedoch viele Sugi gefällt, um daraus Särge zu fertigen, und nach dem Krieg wurden zahlreiche Kirschbäume gepflanzt.[13] Ein Sugi-Wald, der das Wasser schützen sollte, ging im Krieg verloren und wurde zu einem Ort der Kirschblütenschau. Die Landschaft von Inokashira spiegelt die Geschichte der Forstwirtschaft und des Krieges wider.
Shinjuku-Chuo-Park: ein Wald auf dem Gelände eines Wasserwerks
Der Shinjuku-Chuo-Park wurde 1968 auf dem Gelände des Wasserwerks Yodobashi eröffnet, als ein Projekt des Plans für das Nebenzentrum Shinjuku.[15] Er wurde als Park der Präfektur eröffnet und 1975 an den Bezirk Shinjuku übergeben. Mit etwa 8,8 Hektar ist er der größte Bezirkspark Shinjukus.[14] Im Frühling blühen hier Takato-Kohigan-Kirschen aus Ina (Nagano), der Partnerstadt Shinjukus.[15] Der Park hat ein Biotop für heimische Pflanzen und Tiere, und im Februar 2026 eröffnete der „Flower Forest“ mit einem Platz aus Holzhackschnitzeln.[14]
In gut einem halben Jahrhundert ist am Fuß der Hochhäuser eine dichte Baumschicht gewachsen. Von oben wirkt das Grün wie ein einziger Wald über die Straßen hinweg.

When the author visited in October 2020, renovation work was under way in the park. A forestry machine was working on ground where trees had been cut, and elsewhere newly planted trees were held up by wooden stakes. The park's forest, too, is kept up through a cycle of cutting and replanting.




When I visited again in April 2022, many of the park's tall trees had been cut back hard. Tall conifers had been topped and stripped of almost all their side branches, leaving little more than trunks. Broadleaf trees had been cut partway along their thick limbs, with thin shoots sprouting like brooms near the cuts. Some trunks were wrapped in cloth. I have not been able to confirm from ward or park-manager documents why the trees were cut this far at this time.




Hard pruning that cuts thick limbs partway has a cost. Research by the National Institute for Land and Infrastructure Management notes that after heavy pruning, masses of sprouts emerge and disorder the crown, and that the large wounds left by cutting big limbs let decay in, so the tree loses its health and its form eventually breaks down.[19] On the other hand, urban parks sometimes cut to reduce the risk of falling branches and toppling trees. Which consideration weighed more in Shinjuku Central Park would need to be confirmed with the park's managers.
The danger of falling branches is something you can actually see. On a November night in 2024, broken branches lay scattered beneath a street tree on a sidewalk in Nishi-Shinjuku. As long as there are large trees above places where people walk, both cutting and not cutting carry their own risks.


Seen from above a month later, in May 2022, the park was covered in fresh leaves. But the return of the leaves does not mean the hard pruning had no effect. The mass of sprouts that the research above points to shows up precisely as thin shoots and leaves flushing all at once after cutting.


Around the same time, redevelopment work was under way at the park's Chibikko Hiroba (children's plaza). According to notices on site, it was commissioned by the Parks and Greenery Division of Shinjuku Ward's Greenery and Civil Engineering Department. The work ran from mid-November 2021 to mid-October 2022 and included a new play area for infants and the renovation of the large slide. The notices do not show whether the April pruning was connected with this work.
Details of the work are from the notices "Notice of Chibikko Hiroba redevelopment work" and "Notice of partial closure of the play equipment area," photographed by the author on May 5, 2022.
Hibiya Park: a Western-style park on a former parade ground
Hibiya Park, opened in 1903 on the site of an army parade ground, was Japan's first modern Western-style park. It covers 16 hectares and is planted with many trees, including the "Kubikake Icho," a ginkgo estimated to be about 500 years old. Since September 2023, renovation work has been under way area by area.[20]
Though surrounded by government offices and the buildings of Ginza and Yurakucho, the park has woodland-like spots where ferns grow thick beneath tall trees.




A garden inside a hotel: the Japanese garden of the New Otani
The Hotel New Otani in Kioicho has a Japanese garden of about 10,000 tsubo (roughly 3.3 hectares). In the early Edo period it was the site of a secondary residence of Kato Kiyomasa; after the Kato family was dispossessed it became a residence of the Ii family until the end of the shogunate. It later became the residence of the Fushimi-no-miya family and was known as a beautiful garden wrapped in pines and camphor trees.[21]


Grün in den Straßen
Straßenbäume: eine Million in Tokio
Zum 1. April 2023 (Reiwa 5) standen an den Straßen Tokios 1.000.546 hochstämmige Straßenbäume. Davon entfallen 645.875, also gut 60 %, auf Präfekturstraßen, 206.451 auf Bezirksstraßen, 123.986 auf Gemeindestraßen und 24.234 auf Nationalstraßen.[22]
Einheit: Bäume. Die 10 häufigsten Arten. Balkenlänge relativ zum Blüten-Hartriegel = 100. Quelle: Bauamt der Präfektur Tokio, „Straßenbäume Tokios – Gesamtübersicht“[22]
Selbst die zehn häufigsten Arten machen nur etwa 30 % des Bestands aus; bei den Straßenbäumen kommen also sehr viele Arten zum Einsatz.[22] Der Spitzenreiter, der Blüten-Hartriegel, stammt aus Nordamerika; im Vorgarten des Parlaments stehen Exemplare, die 1915 von den USA geschenkt wurden.[23]
Street trees do more than give shade. In central Tokyo in winter, they become the frame for illuminations, with lights wound around their trunks and branches to brighten the street—a way of using trees while they are still standing.


In the same winter streets, you also see trees wrapped whole in white netting. A tree I saw in Ikebukuro had been covered, branches and leaves and all, in netting to see it through the winter, while the street trees beyond it were lit with illuminations.

Between office towers, walls and columns themselves are sometimes covered in plants—"green walls." The Mitsubishi Ichigokan Museum in Marunouchi is a reconstruction of the Mitsubishi Ichigokan designed by Josiah Conder in 1894; it opened in 2010, and its courtyard has an English-style garden with about 40 varieties of heritage roses.[24] Its designer is the same as that of the former Iwasaki residence (Chapter 5). Beside the courtyard café stood a thick column covered in climbing plants.

Greenery is found inside buildings too. In the Peak Lounge, in the glass-walled atrium on the 41st floor of the Park Hyatt Tokyo—which occupies floors 39 to 52 of Shinjuku Park Tower—bamboo was planted like a grove.[25]

I have not confirmed whether the bamboo is real or how it is grown.
At the Keio Plaza Hotel, also in Nishi-Shinjuku, the green of summer trees filled the restaurant's large windows.

The higher the price of land, the more luxurious the space given over to greenery. The Toguri Museum of Art in Shoto, Shibuya, which collects ceramics such as Imari and Nabeshima ware, opened in 1987.[26] Beside its entrance is a garden of pines and clipped shrubs set with stones. In my view, in an expensive residential area, leaving space unbuilt and presenting it as greenery is itself a form of display.


Tokyo Midtown in Roppongi is a mixed-use complex that opened in March 2007, with SOM and Kengo Kuma and Associates among its designers.[27] Bamboo is planted in its atrium, and wood-colored louvers and handrails and a stepped wooden bench are combined with the greenery seen through the glass.


I have not confirmed whether the louvers and bench are solid wood or wood-grain veneer, or whether the bamboo is real.
Berühmte Alleen
| Allee | Baumarten | Einzelheiten |
|---|---|---|
| Ginkgo-Allee im Jingu Gaien Minato/Shinjuku | Ginkgo | 146 Bäume in vier Reihen im Abstand von 9 m, 300 m lang. Anzucht der Jungpflanzen ab 1908 (Meiji 41), fertiggestellt 1923 (Taisho 12). Entwurf des Landschaftsarchitekten Orishimo Yoshinobu[28] |
| Zelkovenallee am Omotesando Shibuya/Minato | Zelkove | Etwa 900 m von der Aoyama-dori bis zum Meiji Jingu[29] |
| Zelkovenallee Baba Daimon Fuchu | Zelkove | Die einzige Zelkovenallee Japans, die als nationales Naturdenkmal ausgewiesen ist[30] |
Die Ginkgo-Allee im Jingu Gaien arbeitet mit einem Kunstgriff wie aus der Malerei. Die Bäume auf der Seite der Aoyama-dori werden höher gehalten und werden nach hinten zu immer niedriger; so entsteht eine perspektivische Wirkung, durch die die Meiji-Gedächtnisgemäldegalerie am Ende der Allee besonders schön zur Geltung kommt.[28] Ein Beispiel dafür, wie die Höhe der Bäume selbst als Mittel zur Gestaltung eines Landschaftsbildes eingesetzt wurde.


The Jingu Gaien redevelopment and opposition to the tree felling
Jingu Gaien, home of the ginkgo avenue, is undergoing large-scale redevelopment. The developers are four parties—Mitsui Fudosan, Meiji Jingu, the Japan Sport Council and Itochu—and the plan is to rebuild Jingu Stadium and Chichibunomiya Rugby Stadium and put up high-rise buildings. The Tokyo government approved the project on February 17, 2023.[31]

As the plan became known, opposition to the tree felling spread. From February 2023, a petition asking the Tokyo government to withdraw its support for the plan gathered more than 225,000 signatures, and in September that year the International Council on Monuments and Sites (ICOMOS) issued a "Heritage Alert," warning that the plan would lead to irreversible destruction of cultural heritage.[32]
The number of trees to be cut has been revised several times. According to the Tokyo government's fact sheet, the number fell from 971 in the draft environmental assessment of August 2021 to 556 at the time of the August 2022 report, and to 511 with the change of September 30, 2024. The total number of trees is planned to rise from 1,904 before the project to 2,304 after it.[31] In September 2024, Mitsui Fudosan announced a revised plan reducing the felling of tall trees 3 m or higher from 743 to 619. Because it counts differently from the Tokyo documents, the numbers do not match.[33]
All four rows of the ginkgo avenue are to be kept. Based on a root survey, the distance between the new baseball stadium building and the avenue was widened from about 8 m to about 18.3 m.[31] Still, those calling for conservation argue that what matters is not the number of trees cut but "the quality of tree conservation," and that historic trees should be kept where they were planted.[34]
Felling began on October 28, 2024.[35] Court cases also continue. In a suit by 82 plaintiffs, including nearby residents, seeking to revoke the felling permit, the Tokyo District Court rejected the claim in May 2026.[36] A separate suit seeking to revoke the project approval concluded hearings at the Tokyo District Court on September 15, 2026, with a ruling expected on January 28, 2027.[37]


The author's view
Personally, I am in favor of replanting trees through the redevelopment. When I walked through Gaien in June 2023, I noticed quite a few trees that had been poorly pruned and had wounds or defects. If such trees are to be replaced, I think that is a good thing.



This is, however, my impression from what I saw while walking, not a survey of the condition of all the trees in Gaien. I have also not confirmed whether the trees in the photos are among those to be felled. Damaged trees can also be kept, without replanting, through proper pruning and care. That "quality of conservation" is exactly what the opponents are asking about.
Die Kirschbaumallee am Meguro-Fluss
Auf rund 3,8 km entlang des Flusses, von Ikejiri-Ohashi bis zur Kamenoko-Brücke, stehen etwa 800 Somei-Yoshino-Kirschen.[16] Die Somei-Yoshino wurde 1984 (Showa 59) zur Blume der Präfektur Tokio bestimmt.[38]
Ein grüner Weg: der Tamagawa-Kanal
Der Tamagawa-Kanal (Tamagawa Josui) wurde gegraben, um Wasser in die Stadt Edo zu leiten. Die Arbeiten begannen 1653 (Jo'o 2); der Kanal verband die Wasserentnahme in Hamura auf rund 43 km mit Yotsuya-Okido und lieferte ab dem folgenden Jahr Wasser.[39]
| Jahr | Ereignis |
|---|---|
| 1653 Jo'o 2 | Beginn der Grabungsarbeiten; Wasserversorgung ab dem folgenden Jahr[39] |
| 1737 Genbun 2 | Kawasaki Heiemon Sadataka soll im Auftrag des Shogunats rund um die Koganei-Brücke an beiden Ufern Kirschbäume gepflanzt haben (die Koganei-Kirschen)[39] |
| 1924 Taisho 13 | „Koganei (Kirschen)“ als Ort landschaftlicher Schönheit ausgewiesen[39] |
| 1971 Showa 46 | Beschluss, den Damm in einen Grünweg umzuwandeln[39] |
| 1981 Showa 56 | Teileröffnung des Grünwegs Tamagawa-Kanal der Präfektur Tokio (Heiwa-Brücke bis Mure-Brücke)[39] |
| 2003 Heisei 15 | Der Tamagawa-Kanal wird als nationale historische Stätte ausgewiesen[39] |
Ein Bauwerk, das Wasser transportieren sollte, wurde zu einem berühmten Ort der Kirschblüte und schließlich zu einem Grünweg. Der Wasserweg von Edo verbindet heute als grüner Weg Tama bis nahe an das Zentrum Tokios.
Bäume der Erinnerung und der Zeremonien
Bäume, die den Krieg überlebten
In Tokio gibt es noch Bäume, die bei den Luftangriffen verbrannten und dennoch bis heute leben. Eine Untersuchung der 23 Bezirke ergab, dass von 474 Kandidaten 200 anhand von Zeitzeugenaussagen und anderen Belegen eindeutig als „kriegsgeschädigte Bäume“ bestätigt werden konnten und weitere 150 als solche vermutet werden. Im Ueno-Park gibt es 53 bestätigte kriegsgeschädigte Bäume, und die Umgebung des Tomioka Hachimangu im Bezirk Koto ist eines der Gebiete, in denen sich 93 Bäume konzentrieren. An manchen Orten, etwa dem Tobiki-Inari-Schrein im Bezirk Sumida, stehen mehrere davon auf engem Schreingelände.[40]
| Standort | Baumarten | Heutiger Zustand |
|---|---|---|
| Senso-ji (Taito) | Ginkgo | Eine Brandbombe traf den Stammfuß; die obere Hälfte verbrannte, der Stamm ist innen hohl und verkohlt. Dennoch treibt er Zweige und Blätter aus[41] |
| Tempel Koen-ji (Koishikawa, Bunkyo) | Ginkgo | Beim Großen Luftangriff auf Tokio verbrannte der obere Teil; das Stamminnere ist hohl und verkohlt. Er treibt Stockausschläge und trägt sattgrünes Laub[42] |
| Zenkojizaka (Koishikawa, Bunkyo) | Muku-Baum | Bei den Luftangriffen verbrannte der obere Teil, und der Stamm wurde größtenteils abgesägt, doch er wächst gut[42] |
| Nitta-Schrein (Ota) | Zelkove | In der Forschung als Beispiel eines kriegsgeschädigten Baums angeführt[40] |
Auch wenn das Innere des Stammes zu Holzkohle geworden ist, kann ein Baum weiterhin Wasser und Nährstoffe transportieren, solange die lebende äußere Schicht erhalten bleibt. Bäume, die aus verbrannten Stämmen neu ausgetrieben haben und auch nach über 80 Jahren noch grünen, sind lebende Zeugen, die die Erinnerung an die Luftangriffe in ihrem Körper tragen.
Der Ginkgo des Senso-ji und der Ginkgo des Koen-ji werden sehr ähnlich beschrieben, sind aber verschiedene Bäume. Der Baum des Senso-ji ist ein über 800 Jahre alter heiliger Baum auf der Westseite des Tempelbezirks; der des Koen-ji steht auf dem Gelände des Tempelkindergartens in Koishikawa, Bezirk Bunkyo. Bei beiden brannte das Innere des Stammes in den Luftangriffen hohl aus.
Der Vorgarten des Parlaments: die Bäume aller Präfekturen
Im Vorgarten des Parlamentsgebäudes stehen die „Präfekturbäume“, die von den Präfekturen ganz Japans geschenkt wurden. Sie wurden zum 80-jährigen Bestehen des Parlaments am 29. November 1970 (Showa 45) aus dem ganzen Land überreicht.[17] Sie sind sowohl auf der Seite des Unterhauses als auch auf der Seite des Oberhauses gepflanzt; nach Angaben der Präfektur Shiga steht jeder Präfekturbaum auf beiden Seiten mit je zwei Exemplaren.[43]
Bäume sind Lebewesen und werden ersetzt, wenn sie absterben. Am 18. November 2025 wurde auf der Seite des Unterhauses ein abgestorbener Fächerahorn aus Shiga durch einen 4 m hohen Fächerahorn aus der Präfektur Shiga ersetzt.[43] Im Vorgarten steht außerdem ein großer Ginkgo, der schon vor dem Bau des Parlamentsgebäudes dort stand.[17]

Das Nationale Baumpflanzfest und das Nationale Baumpflegefest in Tokio
Das Nationale Baumpflanzfest ist die zentrale Veranstaltung der landesweiten Begrünungsbewegung, bei der der Kaiser und die Kaiserin Bäume pflanzen und Samen aussäen. Es findet seit 1950 (Showa 25), beginnend in der Präfektur Yamanashi, jedes Jahr reihum in einer anderen Präfektur statt.[44] Beim Nationalen Baumpflegefest pflegen Mitglieder der kaiserlichen Familie später die bei einem Baumpflanzfest eigenhändig gepflanzten Bäume.[45] In Tokio fand 1996 (Heisei 8) das Baumpflanzfest statt und 2018 (Heisei 30) das Baumpflegefest, bei dem diese Bäume gepflegt wurden.
| Jahr | Veranstaltung | Veranstaltungsort | Einzelheiten |
|---|---|---|---|
| 1996 Heisei 8 19. Mai | 47. Nationales Baumpflanzfest | Bergwald: Hinohara Tomin-no-Mori (Hinohara) Stadtwald: Küstenpark Tatsumi-no-Mori (Koto) Meereswald: innere Deponie am Zentralen Wellenbrecher | Motto: „Der Wald trägt unser Leben, die Stadt nährt das Grün – Leben Tür an Tür mit dem Wald in Tokio“. Rund 12.000 Teilnehmende. Der Kaiser und die Kaiserin pflanzten im Meereswald Bäume und säten im Stadtwald Samen aus[44][46][45] |
| 2018 Heisei 30 17./18. November | 42. Nationales Baumpflegefest | Baumpflege: geplantes Gelände des Umi-no-Mori-Parks (innere Deponie am Zentralen Wellenbrecher) Festakt: Musashino Forest Sport Plaza (Chofu) | Motto: „Von der Baumpflege zu einem Leben mit Holz – wir geben es weiter“. Rund 5.000 Teilnehmende am Festakt. Der damalige Kronprinz führte an einem 1996 eigenhändig gepflanzten Ginkgo die Astung durch, die damalige Kronprinzessin die Düngung[47][48] |
Der „Meereswald“ von 1996 lag auf Land, das mit Müll und Bauaushub aufgeschüttet worden war (zur Landgewinnung siehe Kapitel 6). Zum Baumpflegefest rund 20 Jahre später hielten Unterlagen der Präfektur Tokio fest: „Der Veranstaltungsort, damals eine leere Deponie, hat sich in einen prächtigen Wald aus herangewachsenen Bäumen verwandelt.“[48] Dieser Wald ist der heutige Umi-no-Mori-Park (Meereswald-Park). Die Aufteilung auf drei Orte – Berg (Hinohara), Stadt (Koto) und Meer (Deponie) – zeigte auf einen Blick das Grün Tokios, das sich von den Bergwäldern Tamas bis an die Bucht erstreckt.
Die gepflanzten Baumarten unterscheiden sich je nach Quelle: In der Veranstaltungsliste der Forstbehörde heißt es „Ginkgo, Castanopsis sieboldii (Sudajii)“[44], in den Unterlagen der Präfektur Tokio zum Baumpflegefest werden als 1996 gepflanzte, zu pflegende Bäume „Ginkgo, Castanopsis sieboldii, Oshima-Kirsche“[45] genannt. Laut der Liste der Forstbehörde (bis zum 64. Fest 2013) ist dies das einzige Baumpflanzfest, das in Tokio stattfand.
Quellen
- 林野庁関東森林管理局 広報資料(高尾山) PDF
- 環境省 新宿御苑 見どころマップ PDF
- 環境省 巨樹・巨木林データベース 観察コースガイド「新宿御苑」 PDF
- 東京都建設局「都立代々木公園の整備計画 答申」 PDF
- GLTJP「代々木公園」 Link
- ニッポン旅マガジン「水元公園」 Link
- 東京都建設局 浜離宮恩賜庭園 資料 PDF
- ニッポン旅マガジン「林試の森公園」 Link
- 東京都建設局 林試の森公園 資料 PDF
- ニッポン旅マガジン「国立科学博物館附属自然教育園」 Link
- 目黒区「駒場野公園」 Link
- 東京都建設局 井の頭恩賜公園 公式ページ「公園について」 Link
- 三井住友トラスト不動産「このまちアーカイブス 吉祥寺」 Link
- 新宿区「新宿中央公園」 Link
- 三井住友トラスト不動産「このまちアーカイブス 新宿」 Link
- ニッポン旅マガジン「目黒川の桜並木」 Link
- 参議院「国会議事堂を見る」 Link
- 国土交通省関東地方整備局「新宿御苑旧御凉亭」 Link
- 国土技術政策総合研究所 緑化生態研究室「道路緑化における効果的・効率的な施工・管理手法に関する研究」(平成22〜24年度) PDF
- GO TOKYO「日比谷公園」 Link
- ホテルニューオータニ「日本庭園」 Link
- 東京都建設局「東京の街路樹 総括表」(令和5年4月1日現在) PDF
- 衆議院「国会前庭」 Link
- GO TOKYO(東京観光公式サイト)「三菱一号館美術館」 Link
- Precious.jp「パーク ハイアット 東京 ピーク ラウンジ」 Link
- 戸栗美術館 公式サイト Link
- All About「東京ミッドタウン」(2007年1月7日) Link
- 港区「港区今昔物語」(神宮外苑いちょう並木) Link
- 国土交通省「観光社会資本の事例」(表参道) PDF
- 東京都「多摩のまちガイド 府中市」 PDF
- 東京都都市整備局「神宮外苑地区におけるまちづくり ファクトシート」(令和7年12月2日改訂) PDF
- CNN.co.jp 明治神宮外苑の再開発計画をめぐる記事(2023年10月6日) Link
- BUILT「神宮外苑再開発で“伐採樹木”124本減らす」(2024年9月11日) Link
- RIEF「三井不動産が「伐採を124本減らす」等の見直し案公表」(2024年9月9日) Link
- 時事通信「神宮再開発、樹木伐採を開始」(2024年10月28日) Link
- 共同通信(秋田魁新報電子版)「樹木伐採、取り消し認めず 神宮外苑再開発、住民敗訴」(2026年5月12日) Link
- 日本共産党東京都委員会「外苑再開発 認可取り消し訴訟が結審」(2026年9月28日) Link
- 東京都「東京都の紋章・花・木・鳥」 Link
- 東京都水道局 玉川上水 年表 PDF
- 菅野博貢・根岸尚代「東京都23区に残存する戦災樹木の分布特性についての一考察」『ランドスケープ研究』83(5)(2020年) PDF
- 乗りものニュース「都内に意外と多い『街かど戦禍遺産』たち」(2025年3月9日) Link
- 環境省 巨樹・巨木林データベース 観察コースガイド「本郷・小石川」 PDF
- 滋賀県「国会議事堂前庭の県の木『もみじ』を植え替えました」 Link
- 林野庁「(参考)全国植樹祭開催一覧」 PDF
- 東京都産業労働局 第42回全国育樹祭の資料(平成8年第47回全国植樹祭の概要を含む) PDF
- 宮内庁「全国植樹祭へのご臨場」 Link
- 東京都 知事の活動「第42回全国育樹祭」(2018年11月17日・18日) Link
- 東京都産業労働局 第42回全国育樹祭の概要資料 PDF